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Was ist eigentlich Asset Management?
Es gibt Begriffe, die sind in aller Munde.
Doch oft gibt es unterschiedliche Definitionen.
In jüngster Zeit ist eine zunehmend inflationäre Verwendung des Begriffes "Asset Manangement" zu beobachten. Wie bei den meisten solcher Schlagworte verschwindet die eigentliche Bedeutung des Begriffes im Laufe der Zeit immer mehr im Nebel.
Zu den in diesem Zusammenhang neuesten Wortschöpfungen gehören "Digital Asset Management", dabei handelt es sich um eine zentrale Verwaltung von Bildern, Videos, Audiodateien oder sonstigen Binärdaten und "Rights Asset Management", hiermit werden Lizenzrechte und Urheberrechte bei der digitalen Vermarktung von AV-Dateien geschützt.
Zugegebenermaßen haben diese Schöpfungen irgendwie mit der eigentlichen
Bedeutung des Wortes zu tun: "Asset" bedeutet auf deutsch: "Anlage";
aber eben auch: Aktivposten, Gewinn, Kapital, Vermögen
oder auch Wirtschaftgut. Der Begriff "Asset Management" wurde
ursprünglich (und wird immer noch) im finanztechnischen
Zusammenhang benutzt. So bieten Banken unter diesem Begriff
verschiedene Dienstleitungen an, z.B. Vermögensverwaltung
, Fondsmanagement , Asset Allocation , Risiko- und Performance-Analysen
oder betriebliche Altersversorgung.
Keine IT-Budgets verschwenden
Noch häufiger wird "Asset Management" inzwischen jedoch im IT-Kontext benutzt. Mit IT Asset Management Lösungen inventarisieren Unternehmen ihre IT-Güter (=Assets) auf automatische Weise und haben jederzeit die Kontrolle über den Bestand sowie die damit verbundenen Prozesse und Kosten. Zu jedem IT-Asset erhalten Administratoren umfassende Informationen. Sie haben den Überblick über technische Daten, Lizenzen, Lieferanten, Einsatzort, Nutzer, Service-Vorgänge sowie Kosten.
Asset Management Lösungen dienen als Informationsdrehscheibe und versorgen betriebswirtschaftliche Systeme (SAP), Service-Systeme (Helpdesk-Lösungen) mit konsistenten und aktuellen Daten und bieten dabei ein integriertes Lizenz- und System-Management (LOGINventory).
Die Verwaltung von Lizenzprozessen und Software Assets kann zu einer entmutigenden Aufgabe werden. Daher stellt heutzutage das Lizenz-Management eine der wichtigsten Aufgaben eines jeden IT Asset Management Systems dar. Wertvolle IT-Budgets werden verschwendet, wenn ein Unternehmen unabsichtlich zuviel Software kauft, um diese legal einzusetzen und dabei übersieht, dass ungenutzte Lizenzen eingesammelt und wiederverteilt werden können.
Unternehmen, die einen IT Asset Management Prozess erfolgreich aufsetzen, können laut Gartner Group im ersten Jahr 10-30% der gesamten PC Kosten einsparen, indem sie:
- Über- und Unterlizenzierung vermeiden
- die Anzahl der eingesetzten unterschiedlichen Softwareprodukte minimieren
- durch Wiedereinsatz von Lizenzen ihre Investitionen maximieren
- den Aufwand für Training, Support und Administration reduzieren
- die Helpdesk Effizienz steigern
- den internen Kundenservice verbessern
- und das Risiko der Strafverfolgung reduzieren.
Ein professionelles IT Asset Management trägt ebenfalls dazu bei, Arbeitsabläufe zu straffen, Bearbeitungszeiten zu reduzieren und Betriebskosten zu sparen. Damit können die Gesamtkosten und die Leistungsfähigkeit der IT-Organisation direkt beeinflusst werden.
Roland Lötzerich
Geschäftsführer LOGIN GmbH
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