TEL +49 89 / 4 48 88 70 | FAX +49 89 / 4 48 99 70
Kontakt Shop Forum Newsletter English
[ Home > Presse ] [ Zurück ]
PC-Kosten runter
Unternehmen, die IT Asset Management erfolgreich einführen, können im ersten Jahr bis zu 30 Prozent der gesamten PC-Kosten einsparen.
Es gibt Begriffe, die sind in aller Munde. Doch oft gibt es unterschiedliche Definitionen. In jüngster Zeit ist eine zunehmend inflationäre Verwendung des Begriffes "Asset Manangement" zu beobachten. Wie bei den meisten solcher Schlagworte verschwindet die eigentliche Bedeutung des Begriffes im Laufe der Zeit immer mehr im Nebel. Zu den in diesem Zusammenhang neuesten Wortschöpfungen gehören "Digital Asset Management". Dabei handelt es sich um eine zentrale Verwaltung von Bildern, Videos, Audiodateien oder sonstigen Binärdaten und "Rights Asset Management". Hiermit werden Lizenzrechte und Urheberrechte bei der digitalen Vermarktung von AV-Dateien geschützt.
"Asset" bedeutet auf Deutsch "Anlage", aber eben auch: Aktivposten, Gewinn, Kapital, Vermögen oder auch Wirtschaftgut. Der Begriff "Asset Management" wurde ursprünglich (und wird immer noch) im finanztechnischen Zusammenhang benutzt. So bieten Banken unter diesem Begriff verschiedene Dienstleitungen an, etwa Vermögensverwaltung, Fondsmanagement, Asset Allocation, Risiko- und Performance-Analysen oder betriebliche Altersversorgung.
IT-Anlagen
Noch häufiger wird "Asset Management" inzwischen jedoch im IT-Kontext benutzt. Mit IT-Asset-Management-Lösungen inventarisieren Unternehmen ihre IT-Güter (Assets) auf automatische Weise und haben jederzeit die Kontrolle über den Bestand sowie die damit verbundenen Prozesse und Kosten. Zu jedem IT-Asset erhalten Administratoren umfassende Informationen. Sie haben den Überblick über technische Daten, Lizenzen, Lieferanten, Einsatzort, Nutzer, Servicevorgänge sowie Kosten.
Die letzten Wortschöpfungen im IT-Umfeld sind „Software Asset Management“ (kurz SAM) und „License Asset Management“ die leicht miteinander verwechselt werden können: Während SAM den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung von der Beschaffung über Abschreibung, Wartung, Update, Verteilung, etc. über Lizenzüberwachung bis zur Schulung begleitet, ist „License Asset Management“ lediglich ein Synonym für die Lizenzüberwachung.
Asset-Management-Lösungen dienen als Informationsdrehscheibe und versorgen betriebswirtschaftliche Systeme (SAP), Service-Systeme (Help-Desk-Lösungen) mit konsistenten und aktuellen Daten und bieten dabei ein integriertes Lizenz- und System-Management (LOGINventory). Die Verwaltung von Lizenzprozessen und Software-Assets kann zu einer entmutigenden Aufgabe werden. Daher stellt heutzutage das Lizenzmanagement eine der wichtigsten Aufgaben eines jeden IT-Asset-Management-Systems dar. Wertvolle IT-Budgets werden verschwendet, wenn ein Unternehmen unabsichtlich zuviel Software kauft, um diese legal einzusetzen und dabei übersieht, dass ungenutzte Lizenzen eingesammelt und wiederverteilt werden können.
Einsparpotential
Unternehmen, die einen IT-Asset-Management-Prozess erfolgreich aufsetzen, können laut Gartner Group im ersten Jahr bis zu 30 Prozent der gesamten PC-Kosten einsparen, in den folgenden Jahren dann immer noch 5 bis 10 Prozent. Dies wird erreicht, indem sie:
  • Über- und Unterlizenzierung vermeiden,
  • die Anzahl der unterschiedlichen Softwareprodukte minimieren,
  • den Datenaustausch erleichtern,
  • durch Wiedereinsatz von Lizenzen ihre Investitionen maximieren,
  • den Aufwand für Training, Support und Administration reduzieren;
  • die Help-Desk Effizienz steigern,
  • den internen Kundenservice verbessern
  • und außerdem das Risiko der Strafverfolgung reduzieren.
Ein professionelles IT Asset Management trägt ebenfalls dazu bei, Arbeitsabläufe zu straffen, Bearbeitungszeiten zu reduzieren und Betriebskosten zu sparen. Damit können die Gesamtkosten und die Leistungsfähigkeit der IT-Organisation direkt beeinflusst werden.
Nach unseren Erfahrungen wird aber ein solches IT Asset Management in nicht einmal ein Viertel aller Unternehmen eingesetzt und teilweise mit abenteuerlichen Begründungen abgelehnt, wie z.B. „…ich will gar nicht genau wissen, wie viele Lizenzen uns fehlen…“.
Dabei liegend die Einsparpotenziale durch IT Asset Management auf der Hand: Die Investition für ein solches System liegt in der Größenordung von 3 bis 30 Euro pro PC, während typischerweise mit einer TCO von zirka 7.000 Euro pro PC im Jahr gerechnet wird.
„Ein Return on Investment kann bereits bei einer Einsparung von nur 0,5 Prozent erreicht werden.“
Roland Lötzerich
Geschäftsführer LOGIN GmbH
[ Seitenanfang ] [ Seite drucken ] [ Zurück ]
© 1987 - 2008 LOGIN GmbH Rechtliche Hinweise Impressum