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PC-Kosten runter
Unternehmen, die IT Asset Management erfolgreich einführen,
können im ersten Jahr bis zu 30 Prozent der gesamten PC-Kosten
einsparen.
Es gibt Begriffe, die sind in aller Munde. Doch oft gibt es unterschiedliche Definitionen.
In jüngster Zeit ist eine zunehmend inflationäre Verwendung
des Begriffes "Asset Manangement" zu beobachten. Wie
bei den meisten solcher Schlagworte verschwindet die eigentliche
Bedeutung des Begriffes im Laufe der Zeit immer mehr im Nebel.
Zu den in diesem Zusammenhang neuesten Wortschöpfungen
gehören "Digital Asset Management". Dabei handelt
es sich um eine zentrale Verwaltung von Bildern, Videos, Audiodateien
oder sonstigen Binärdaten und "Rights Asset Management".
Hiermit werden Lizenzrechte und Urheberrechte bei der digitalen
Vermarktung von AV-Dateien geschützt.
"Asset" bedeutet auf Deutsch "Anlage", aber
eben auch: Aktivposten, Gewinn, Kapital, Vermögen oder
auch Wirtschaftgut. Der Begriff "Asset Management"
wurde ursprünglich (und wird immer noch) im finanztechnischen
Zusammenhang benutzt. So bieten Banken unter diesem Begriff
verschiedene Dienstleitungen an, etwa Vermögensverwaltung,
Fondsmanagement, Asset Allocation, Risiko- und Performance-Analysen
oder betriebliche Altersversorgung.
IT-Anlagen
Noch häufiger wird "Asset Management" inzwischen
jedoch im IT-Kontext benutzt. Mit IT-Asset-Management-Lösungen
inventarisieren Unternehmen ihre IT-Güter (Assets) auf
automatische Weise und haben jederzeit die Kontrolle über
den Bestand sowie die damit verbundenen Prozesse und Kosten.
Zu jedem IT-Asset erhalten Administratoren umfassende Informationen.
Sie haben den Überblick über technische Daten, Lizenzen,
Lieferanten, Einsatzort, Nutzer, Servicevorgänge sowie
Kosten.
Die letzten Wortschöpfungen im IT-Umfeld sind „Software
Asset Management“ (kurz SAM) und „License Asset
Management“ die leicht miteinander verwechselt werden
können: Während SAM den gesamten Lebenszyklus einer
Anwendung von der Beschaffung über Abschreibung, Wartung,
Update, Verteilung, etc. über Lizenzüberwachung bis
zur Schulung begleitet, ist „License Asset Management“
lediglich ein Synonym für die Lizenzüberwachung.
Asset-Management-Lösungen dienen als Informationsdrehscheibe
und versorgen betriebswirtschaftliche Systeme (SAP), Service-Systeme
(Help-Desk-Lösungen) mit konsistenten und aktuellen Daten
und bieten dabei ein integriertes Lizenz- und System-Management
(LOGINventory). Die Verwaltung von Lizenzprozessen und Software-Assets
kann zu einer entmutigenden Aufgabe werden. Daher stellt heutzutage
das Lizenzmanagement eine der wichtigsten Aufgaben eines jeden
IT-Asset-Management-Systems dar. Wertvolle IT-Budgets werden
verschwendet, wenn ein Unternehmen unabsichtlich zuviel Software
kauft, um diese legal einzusetzen und dabei übersieht,
dass ungenutzte Lizenzen eingesammelt und wiederverteilt werden
können.
Einsparpotential
Unternehmen, die einen IT-Asset-Management-Prozess erfolgreich
aufsetzen, können laut Gartner Group im ersten Jahr bis
zu 30 Prozent der gesamten PC-Kosten einsparen, in den folgenden
Jahren dann immer noch 5 bis 10 Prozent. Dies wird erreicht,
indem sie:
- Über- und Unterlizenzierung vermeiden,
- die Anzahl der unterschiedlichen Softwareprodukte minimieren,
- den Datenaustausch erleichtern,
- durch Wiedereinsatz von Lizenzen ihre Investitionen maximieren,
- den Aufwand für Training, Support und Administration reduzieren;
- die Help-Desk Effizienz steigern,
- den internen Kundenservice verbessern
- und außerdem das Risiko der Strafverfolgung reduzieren.
Ein professionelles IT Asset Management trägt ebenfalls
dazu bei, Arbeitsabläufe zu straffen, Bearbeitungszeiten
zu reduzieren und Betriebskosten zu sparen. Damit können
die Gesamtkosten und die Leistungsfähigkeit der IT-Organisation
direkt beeinflusst werden.
Nach unseren Erfahrungen wird aber ein solches IT Asset Management
in nicht einmal ein Viertel aller Unternehmen eingesetzt und
teilweise mit abenteuerlichen Begründungen abgelehnt, wie
z.B. „…ich will gar nicht genau wissen, wie viele Lizenzen
uns fehlen…“.
Dabei liegend die Einsparpotenziale durch IT Asset Management
auf der Hand: Die Investition für ein solches System liegt
in der Größenordung von 3 bis 30 Euro pro PC, während
typischerweise mit einer TCO von zirka 7.000 Euro pro PC im
Jahr gerechnet wird.
| „Ein Return on Investment kann bereits bei
einer Einsparung von nur 0,5 Prozent erreicht werden.“ |
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Roland Lötzerich
Geschäftsführer LOGIN GmbH |
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