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IT Support wie auf Schienen
Anwenderbericht:
Für den weltweit tätigen Eisenbahn-Ausrüster VAE GmbH aus Zeltweg in Österreich ist globales Handeln tägliche Realität. Der IT-Support wird zentral aus Zeltweg geliefert. Das Hardware- und Software-Inventurtool LOGINventory der Münchner Software-Firma LOGIN sorgt hier für schnelle, genaue und relevante Informationen auf der Konsole des Administrators.
Die Produkte der VAE GmbH hat wohl jeder schon einmal benutzt: Sie ist der weltgrößte Anbieter von Weichen, elektronischen Sicherungssystemen und Komponenten für den Eisenbahnbau. Wo immer Züge rollen, stehen die Chancen gut, dass sie über Weichen und elektronische Systeme aus Zeltweg abgesichert werden. Zur Philosophie des Unternehmens gehört die Nähe zum Kunden. Bei Aktivitäten rund um den Erdball bedeutet das viele regionale Zweigstellen und Produktionsanlagen, deren aktuelle IT- und Netzwerkausstattung gewartet und weiterentwickelt werden will. „Irgendwann kommt man an den Punkt, wo sich ein Netzwerk nicht mehr manuell verwalten und dokumentieren lässt,“ erzählt IT-Leiter Ing. Gerhart Haslebner, in der VAE-Zentrale verantwortlich für die weltweite, strategische IT-Entwicklung. Für 22 Firmen stellt er – sprichwörtlich – die Weichen für IT-Umgebung, Applikationen und Services. Eine Position, die Branchenkenntnisse, planerisches Know-how und Detailinformationen über die vorhandene IT-Infrastruktur verlangt.
Als Ing. Haslebner seine Position bei der VAE GmbH antrat, war ihm schnell klar, dass er ein schnelles Tool zur Erfassung der gewachsenen Infrastruktur braucht. Den rasch wachsenden Netzwerken in den global verteilten Standorten war mit manuell aktualisierten Listen und Tabellen kaum beizukommen. Obwohl die einzelnen Standorte ihre Dokumentation aufwändig pflegten, waren die Daten weder synchronisiert noch zentral einsehbar. Dazu kommt, dass von Zeltweg aus der Netzwerksupport für andere Standorte, z. B. in Schottland, Bulgarien und Südafrika geliefert wird; ohne schnelle Übersicht des aktuellen IT-Bestandes ein Ding der Unmöglichkeit.
Ing. Haslebner und sein Team planten deshalb die Auswahl und Implementierung eines Hilfsmittels, das alle Anforderungen erfüllt. Es musste schnell Daten liefern, ohne Installation auskommen, Detailinformationen zu Hard- und Software anzeigen sowie frei konfigurierbare Berichte für die Auswertung bereitstellen. Die Suche war schwierig: entweder waren die Tools zu umfangreich und erforderten komplexe Installationsprojekte oder die gelieferten Informationen waren ungenügend. Das Team durchforstete Fachzeitschriften nach entsprechenden Programmen und testete im Haus. Schließlich einigte man sich auf LOGINventory. Es benötigt keine Installation am Client und scannt in 60 Sekunden ebenso viele PCs. Mit der Unterstützung aller Windows-Betriebssysteme, flexiblen Reporting-Optionen und zahlreichen Zusatzfunktionen passte die Software optimal zum Anforderungsprofil.
„Wir setzen ein reines Windows IP-Netz ein, mit etwa 300 PCs in Österreich,“ erläutert Manfred Gollner, einer der Hauptanwender von LOGINventory bei VAE. „Ich habe während des Auswahlprozesses viele Programme getestet, die entweder zu viele Daten lieferten oder bestimmte, für uns relevante Punkte, nicht abfragten. LOGINventory liefert knackige, komprimierte Informationen wie ich sie für meine Support-Arbeit brauche.“ Kaum einen Monat nach der Entscheidung war die Software installiert und in den Produktivbetrieb überführt. Durch seine intuitive Bedienung erklären sich Oberfläche und Funktionen selbst, nach kurzer Zeit kam jeder Mitarbeiter mit dem Tool zurecht.
Schnell und umfassend
LOGINventory wurde für einen klar umrissenen Einsatzbereich entwickelt. Ziel war, schnell und akkurat Informationen zu liefern, ohne die Aufgaben in Help-Desk, Lizenzierung und Migration nicht auskommen. Wichtigstes Ziel der Entwickler: die Implementierung sollte schnell und ohne komplexes Software-Rollout stattfinden. Die Installation von LOGINventory ist nach fünf Minuten abgeschlossen, und weil die Software ohne Client-Komponente arbeitet, kann der Netz-Scan sofort beginnen. Dazu gibt der Administrator eine IP-Adresse oder einen IP-Adressbereich an. Ist der PC eingeschaltet, meldet das Tool nach einer Sekunde dessen Daten über Hard- und Software – für die Installation neuer Applikationen unentbehrliche Voraussetzungen. Alle Hersteller schreiben Mindestanforderungen an die Hardware vor, mittlerweile entscheidet auch immer häufiger die Version des Internet Explorers über eine geglückte Installation. Seit mit LOGINventory die Eckdaten aller betroffenen PCs sofort zur Verfügung stehen, laufen bei VAE die Umstellungen auf neue Programmversionen viel schneller.
Das Tool nutzt für die Erkennung der installierten Software keine zu aktualisierenden Listen, sondern sucht und findet die von den Programmen hinterlassenen Spuren. „Es ist erstaunlich, wie viele Programme das Tool erkennt und nach Versionen und Komponenten geordnet aufschlüsselt,“ sagt Ing. Haslebner. “Auf alle Fälle sind unsere Bedürfnisse nach Erkennung komplett abgedeckt.“ Noch ein Vorteil der Software: Durch die geringen Datenmengen, die pro Scanvorgang übertragen werden, eignet es sich auch für den Scan über WAN-Verbindungen, etwa beim Support anderer Netzwerke. „Wir nutzen die Funktionen von LOGINventory auch, um den Zweigstellen in Bulgarien oder Schottland Support zu liefern,“ erklärt Herr Gollner. „Besonders praktisch ist, dass für jeden IP-Bereich eigene Username/Passwort-Kombinationen möglich sind. So bleibt die Sicherheit gewahrt und die Bedienung komfortabel.“ Die Software kommt auch bei befristeten Projekten zum Einsatz. „Zur Zeit läuft die SAP-Einführung in unseren Unternehmen in den USA“, erzählt Ing. Haslebner. „Um die Kollegen zu unterstützen, lassen wir uns zunächst die LOGINventory-Datenbank schicken, um sofort zu wissen, an welchen PCs Probleme auftauchen könnten.“ In puncto Hardware-Anforderungen zeigt sich die Software moderat. Bei der VAE GmbH genügt ein Pentium III mit 1,3 GHz und 512 MB RAM. Probleme mit Geschwindigkeit und Stabilität gab es noch nie.
Die bestehenden Datensätze in Tabellen und Listen waren teilweise nicht mehr aktuell, doch durch zusätzliche logistische Informationen dennoch wertvoll. Um mühsam gesammelte Informationen nicht zu verlieren, gleicht man bei VAE die Tabellen mit LOGINventory ab. Bei nur 17 Mitarbeitern im Team, die zudem SAP-Entwicklung und Remote-Support abdecken, gilt es, möglichst viele Aufgaben zu automatisieren. So lassen sich über die Export-Funktion von LOGINventory die gewünschten Informationen auswählen und mit anderen Daten in eine Datenbank schreiben, in der auch die Parameter anderer Standorte gespeichert sind. So hat sich die IT-Abteilung in Kanada ebenfalls für LOGINventory entschieden. Momentan sind etwa 80 Prozent der VAE-Gruppe mit dem Tool abgedeckt.
Immer wieder betont man bei VAE die Bedeutung von schnellen, präzisen Informationen. Einer der Vorteile von LOGINventory ist die Geschwindigkeit des Scanvorgangs. In weniger als einer Sekunde hat die Software den PC komplett erfasst – einschließlich aller Programme, die in der Registry eingetragen sind. Weil die Daten komprimiert zum Server geschickt werden, ist die Netzbelastung minimal. „Wir haben noch nie irgendeine Beeinträchtigung der Leistung bemerkt, selbst wenn viele Scans gleichzeitig laufen,“ stellt Herr Gollner fest. „Und dabei setzen wir ein geswitchtes 100 Mbit-Netzwerk ein, also nichts, was extreme Durchsätze bieten würde.“
LOGINventory hat bei der VAE GmbH eine Nische besetzt. Softwaredistribution wird durch Active-Directory und externe Tools abgedeckt. Remote-Desktop-Verbindungen sind bei Windows XP im Lieferumfang enthalten. Die Informationsbeschaffung wird nun durch LOGINventory abgedeckt. Welchen Wert das Tool für die VAE GmbH hat, zeigte sich bei einer Firmenübernahme in Südafrika. „Die Firma war über drei Standorte verteilt und in zwei Netze eingebunden,“ erinnert sich Ing. Haslebner. „Es war eine mühevolle Kleinarbeit die IT-Struktur aus der bestehenden Umgebung herauszulösen und - unter extremem Zeitdruck - in die VAE-Struktur einzubinden. Mit LOGINventory hätten wir uns viel Zeit und Mühe gespart.“
Geplant ist der Ausbau der bestehenden 500 um weitere 100 Lizenzen, auch wenn die Wunschliste ein paar Punkte offen hält. „Optimal wäre eine erweiterte Lizenzkontrolle, also Daten darüber, wer wann wie oft welches Programm nutzt,“ wünscht sich Ing. Haslebner. „Damit ließe sich der Einsatz unserer Software noch effizienter planen und umsetzen.“
„Irgendwann kommt man an den Punkt, wo sich ein Netzwerk nicht mehr manuell verwalten und dokumentieren lässt.“
Ing. Gerhart Haslebner
IT-Leiter, VAE GmbH
VAE GmbH, weltgrößter Anbieter in der Erzeugung und Fertigung von Weichen, elektronischen Sicherungssystemen und Komponenten für den Eisenbahnbau. Stammunternehmen in Zeltweg (gegründet 1851), Produktionsgesellschaften in Australien, Großbritannien, Kanada, Lettland, Litauen, Spanien, Ungarn, Bulgarien, Südafrika und den USA; 1992/93 aus dem Konzern der staatlichen Austrian Industries AG (VOEST) ausgegliedert und zu 100 Prozent über die Börse privatisiert, seit 1998 mehrheitlich Tochterunternehmen der VOEST-ALPINE STAHL AG; Umsatz 1997: 166 Millionen Euro, 1767 Mitarbeiter, Exportanteil 80 Prozent.
www.vae-ag.com
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